Banque Raiffeisen gehört zu den traditionsreichsten Banken Luxemburgs. 1925 entstanden im Großherzogtum die ersten Raiffeisen-Kreditgenossenschaften, inspiriert von den Ideen Friedrich Wilhelm Raiffeisens. Bereits ein Jahr später schlossen sie sich zur Centrale des caisses Raiffeisen luxembourgeoises zusammen - dem Ursprung der heutigen Bank.
1970 war das genossenschaftliche Modell mit 138 Raiffeisen-Kassen im ganzen Land so stark verankert wie nie zuvor. Zugleich begann eine Phase des Wandels. Technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen führten dazu, dass viele kleinere Kassen fusionierten. Aus dem früher sehr dezentralen Netz entstand eine modernere, effizientere Struktur, ohne die genossenschaftliche Identität aufzugeben.
2001 erhielt die Zentralorganisation offiziell den Namen Banque Raiffeisen. Damit unterstrich die Bank ihren Anspruch, Tradition und moderne Bankpraxis miteinander zu verbinden - ein Leitgedanke, der sie bis heute prägt.
Dass Banque Raiffeisen heute Zehntausende Mitglieder zählt, zeigt, wie anpassungsfähig das genossenschaftliche Modell geblieben ist. Die Menschen vertrauen der Bank nicht nur als Kunden, sondern auch als Mitglieder und Mitgestalter. Dieses Vertrauen bildet die Grundlage für nachhaltige Entwicklung, Innovation und kundenorientierte Dienstleistungen.