FDC Serie Persönlichkeiten 2014
FDC Serie Persönlichkeiten 2014
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Beschreibung

Samuel Hirsch (1809–1889) war einer der Pioniere des liberalen Judentums in Deutschland. Zwischen 1843 und 1866 war er Großrabbiner von Luxemburg.

Seine Studienzeit absolvierte Samuel Hirsch an den Universitäten Bonn und Berlin. Zum Rabbiner wurde er in Metz ausgebildet.

Hirsch galt als eine der „radikalen" Stimmen der jüdischen Reformbewegung. Nach seiner Zeit als Großrabbiner von Luxemburg wurde er von der Reformgemeinde in Philadelphia im Jahre 1866 zu ihrem Rabbiner ernannt.

Nach seiner Auswanderung in die USA wurde er Vorsitzender der ersten US-amerikanischen Rabbiner-Konferenz (Philadelphia, 1869). 22 Jahre lang lebte Hirsch als Rabbiner in Philadelphia. 1888 wurde er pensioniert und zog nach Chicago.

Nikolaus Hein (1889–1969) war luxemburgischer Schriftsteller deutscher Sprache. Der Poet war außerdem Lehrer für Literatur.

Nikolaus Hein studierte Germanistik, Altphilologie und Geschichte in München (1909-1910) und an der Sorbonne in Paris (1910-1912). Er unterrichtete Deutsch und Literatur in Echternach und an der Industrie- und Handelsschule in Luxemburg.

Hein verfasste das „Deutsche Lesebuch für höhere Schulen", das ab 1955 unter dem Titel „Der Brunnen" von Joseph Groben überarbeitet und fortgeführt wurde.

Der Sohn eines Winzers aus Ehnen ließ sich zeitlebens von der Mosellandschaft und dem Beruf seines Vaters inspirieren.

Marie Speyer (1880 - 1914) war eine der ersten Doktorinnen an der Universität Fribourg und stellvertretende Direktorin des Mädchengymnasiums in Luxemburg

Marie Speyer wurde in Vianden geboren. Nachdem sie ihre Prüfungen als Grundschullehrerin absolviert hatte, schrieb sie sich 1905 an der Universität Fribourg in der Schweiz ein. Obwohl Frauen erst seit 1865 hier zugelassen waren, machte Marie Speyer 1909 an dieser Universität ihren Doktor.

1911 wurde ihr der Posten der stellvertretenden Direktorin am Mädchengymnasium in Luxemburg angeboten. 1914 starb Marie Speyer in der Klinik Saint-François (L) an Krebs – nur wenige Tage vor ihrem 34. Geburtstag.


Künstlerporträt

Pit Wagner, 1954 in Luxemburg geboren, ist Maler, Illustrator, Graveur und Bildhauer.

Für die Porträtierung der Persönlichkeiten Hirsch, Speyer und Hein fertigte er anhand von Fotos Schwarz-Weiß-Skizzen an. Das anschließend aufgetragene Farbenspiel ist alles andere als zufällig: Grün für die Weinreben. Rot für den weiblichen Erfolg. Blau für die Spiritualität. 


  • 2014
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